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Hart umkämpft im Schwarzwald

Das Nachmittagsspiel der Liga-Schlusslichter war hart umkämpft im Schwarzwald und mit Emotionen auf beiden Seiten bestückt. Wobei sich die Mannschaften mögen - dies sei vorausgeschickt ,-) und, dass doch wieder ein Zweier-Punktgewinn eingefahren werden konnte.

Bei strahlendem Sonnenschein und umringt von VfB-Fans an der S-Bahnstation Goldberg - die sich zu diesem Zeitpunkt auch noch frohen Mutes in die Gegenrichtung nach Stuttgart Bad-Cannstatt aufmachten - , fuhren wir zu den Tabellenplatznachbarinnen nach Unterreichenbach-Dennjächt. In Sarah's weißem Flitzer mit unheimlich viel Platz für unsere Sporttaschen und uns alle Vier, was in dem Fall außer der Fahrerin noch Andrea, Angelika und Caroline waren, fuhren wir über die Serpentinen vor Bad Liebenzell an den Rande des schwarzen Waldes :-). Die Fahrt war gespickt mit Diskussionen um den Verlegungswunsch der Dettenhäusener Mannschaft, dem es für uns durch die Personalprobleme fast unmöglich ist nachzukommen.

In der Festhalle in Dennjächt, in der oben hinter der Bühne noch zwei Tische aufgebaut werden können und tatsächlich Herren unter schlechteren Bedingungen spielten, gibt es auch immer was zu Trinken und zu Essen. Von daher schon einmal gute Stimmung. Die Gegnerinnen sind durch Verletzungsausfall und Auslandsaufenthalt von Mutter und Tochter van de Braak ähnlich geplagt wie wir. Nun jedoch endlich zum Spielverlauf.

Sarah und Andrea mussten zwar immer einen Rückstand aufholen, gewannen allerdings ihr Doppel in 3 Sätzen gegen die Nr. 1 und 2 der Gegnerinnen. Angelika und Caroline kämpften und harmonierten toll und gewannen damit ihr erstes Doppel - klasse. Gute Voraussetzungen für den erhofften Sieg.

Aber heute holperte es dann plötzlich bei unserem sonst so sicheren vorderen Paarkreuz. Entweder war die Diskussion auf der Hinfahrt etwas zu nervig oder machte sich jetzt doch einmal der Druck, bekommen wir eine Mannschaft zusammen und wenn ja welche, vor allem jedoch ständig abliefern zu müssen, damit die Mannschaft überhaupt punkten kann, bemerkbar? Wahrscheinlich von allem etwas und ein Quäntchen Glück auf Seiten der Gegnerinnen, dass Andrea dieses Mal 3:1 gegen die gegnerische Nr. 1 verlor und auch Sarah in den 5. Satz musste, bevor sie das Spiel gegen Lena Kreibich für sich entscheiden konnte.

Bei unserem hinteren Paarkreuz spielte Caroline heute ganz stark und konzentriert. Sie gewann beide Spiele im Paarkreuzvergleich; aber auch Angelika musste sich immer nur knapp geschlagen geben. In der zweiten Runde des vorderen Paarkreuzes mussten Sarah und Andrea in die fünften Sätze und das ging aus Spielsicht unentschieden aus - Sarah gewann knapp und Andrea verlor knapp.

Die nächsten Spiele Nr. 3 gegen Nr. 1 und Nr. 1 gegen Nr. 3 gingen klar aus, jeweils für die Nr. 1 der Teams. Danach Nr. 2 der Gastgeberinnen gegen unsere Caroline und deren Nr. 4 gegen Andrea. Jetzt kam es darauf an - ein Unentschieden, also einen Punkt hatten wir schon. Und Caroline spielte wieder ganz stark gegen die Nr. 2 von Unterreichenbach. Sie gewann den ersten Satz und verlor die anderen beiden nur in der "Verlängerung" und den vierten Satz zu 9 - schade. Aber darauf kann sie aufbauen und weiterhin so beherzt und konzentriert spielen. Andrea gewann dann ihr Spiel gegen die Nr. 4 und so waren die zwei verlorenen Einzelspiele bei dem doppelten Punktgewinn der Mannschaft total nebensächlich.

Die Emotionen entluden sich heute zwar bei den Spielen mehr als sonst - zum Glück jedoch auf beiden Seiten und immer fair. So fuhren wir nach dem Spiel - im Gegensatz zu den VfB-Fans - frohgelaunt die Serpentinen wieder hoch und ließen nach einer längeren Lokalsuche, denn wir mussten in mehreren Restaurants anrufen, bevor wir einen Platz bekamen, bei einem guten Essen den Abend ausklingen.

Wann wir unser nächstes Heimspiel gegen Dettenhausen haben werden, die uns leider auf ihrem Nichtabstiegsplatz durch ihren knappen Sieg gegen Schönbuch auf 5 Punkte entrückt sind, ist nun noch nicht klar. Angesetzt ist es auf den 12.März - jedoch nehmen ein oder zwei Spielerinnen der Dettenhäusener Mannschaft an den an diesem Wochenende stattfinden Baden-Württembergischen Senioren-Einzelmeisterschaften teil und deswegen möchten sie es gerne verlegen. Nur an den von uns vorgeschlagenen Terminen haben sie keine Zeit und wir an deren Vorschlägen noch mehr Personalprobleme als sonst. Es bleibt noch ein wenig spannend und heißt - wir werden auf jeden Fall wieder berichten.

Was aus jetziger Sicht sicher ist - es folgt am 19. März das Auswärtsspiel in Rottenburg, bevor nach vierwöchiger Oster-/Caroline-Abi-Pause am 16. April noch der Derby-Spieltag im Böblinger TT-Zentrum gegen Sindelfingen die Saison abschließt.

Zwischen Ostern und Derbyspieltag heißt es also Caroline-Abi-Daumen-drücken - was eh' wichtiger ist als Tischtennisergebnisse :-).

 
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