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5:5 im Kellerderby

120 Zuschauer sahen dreieinhalb Stunden lang die Partie der SV Böblingen bei TTK Anröchte in Westfalen. 5:5 der Endstand, damit hat Böblingen Play-off-Platz sechs in der Tischtennis-Bundesliga vorerst ganz knapp verteidigt.

Keine Überraschungen wie schon gegen Berlin gab es in den Doppeln. Kaim/Wagner waren ohne Chance, doch Gotsch/Stähr harmonierten erneut glänzend. Dann sorgte Rosalia Stähr im Einzel für ein Husarenstück. Bis 11 geht bekanntlich ein Satz im Tischtennis, jedoch braucht ein Spieler oder eine Spielerin 2 Punke Vorsprung. Das war das Problem im ersten Satz bei Wang Aimei gegen Rosalia Stähr. Es ging in die Verlängerung, minutenlang konnte sich keine absetzen, am Ende hieß es sage und schreibe 23:21 für die Böblingerin. Der zweite Satz ging ohne Verlängerung an Wang, der dritte an Stähr. Die Partie wurde zum Geduldsspiel, beide wollten nicht zuviel riskieren. Im vierten Satz trat endlich die Zeitregel in Kraft. Rosi Stähr lag 2:4 hinten, um am Ende 11:6 zu gewinnen. Ein großer Erfolg für die Böblingerin, ihr zweiter am Spitzenpaarkreuz, taktisch alles richtig gemacht. Qianhong Gotsch hatte in der Vergangenheit selten Probleme mit Shi Qi, so auch diesmal nicht. Die Böblingerin gewann 3:0 und war 40 Minuten vor Rosalia Stähr fertig. 3:1 für die SV Böblingen der Pausenstand, das sah gut aus.

Das schnelle 3:3 folgte allerdings auf dem Fuße. Ersatzfrau Sarah Wagner mühte sich gegen Marta Golota nach Kräften, war aber überfordert. Julia Kaim brachte gegen die routinierte Elena Timina zwei Sätze nichts zustande. Hoffnung keimte dann im dritten Satz auf, als die Böblingerin beim 5:5 plötzlich im Spiel war. Timina ging wieder in Führung, Kaim kam auf 9:10 heran, konnte aber das 9:11 nicht vermeiden. Anschließend hatte es Qianhong Gotsch gegen Wang Aimei deutlich schwerer als im ersten Einzel. Aber wieder zeigte die Böblingerin ihre außergewöhnliche Klasse, meisterte auch kritische Situationen und brachte die SVB 4:3 in Führung. Rosalia Stähr musste ihrer Marathon-Partie aus dem ersten Durchgang Tribut zollen und konnte gegen Shi Qi nicht nachlegen. Sarah Wagner punktete ebenfalls nicht, weil Anröchtes Nummer vier zu den Besten an dieser Position zählt. Nun lag es an Julia Kaim, gegen Marta Golota das Unentschieden zu retten. Die Böblingerin gewann den wichtigen dritten Satz zur 2:1-Führung. Mit einer Energieleistung und viel Power-Tischtennis holte Kaim im vierten Satz einen 4:8-Rückstand auf und triumphierte mit 11:9. Somit war das Remis unter Dach und Fach.

Die Ergebnisse (Anröchte zuerst genannt): Shi/Golota - Gotsch/Stähr 0:3, Wang/Timina - Kaim/Wagner 3:0, Wang - Stähr 1:3, Shi - Gotsch 0:3, Golota - Wagner 3:0, Timina - Kaim 3:0, Wang - Gotsch 1:3, Shi - Stähr 3:1, Golota - Kaim 1:3, Timina - Wagner 3:0.

 
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