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Annett und Alexandra Kaufmann mit starken Leistungen

Annett und Alexandra Kaufmann mit starken Leistungen bei Turnieren in Schweden und vor den Deutschen Meisterschaften der Damen

(tho) Bei Alexandra Kaufmann und ihrer jüngeren Schwester Annett jagt derzeit im Einzelsport ein sportlicher Höhepunkt den anderen. Gerade kamen die beiden Bietigheimerinnen, die für die SV Böblingen antreten, von diversen Turnierauftritten aus Schweden zurück, am gestrigen Donnerstag haben sie sich mit dem Trainerteam gleich wieder nach Wetzlar aufgemacht, wo am Wochenende die Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen ausgetragen werden.

Mit zwei Medaillen im Gepäck kamen die 16-jährige Alexandra Kaufmann und ihre vier Jahre jüngere Schwester Annett aus Örebro zurück, wo sich beim Safir Cup zahlreiche internationale Nachwuchsspieler die Klinke in die Hand gaben. Und die Generalprobe vor den Deutschen Meisterschaften der Frauen gelang beiden auf imponierende Weise. Alexandra Kaufmann ergatterte die Bronzemedaille im U 18-Wettbewerb. Dabei stand sie im Viertelfinale gegen die Russin Svetlana Dmitrienko bereits vor dem Aus. „Ich denke, es dürften so sieben Matchbälle sein, die ich im dritten Satz abgewehrt hatte“, erinnert sich Alexandra Kaufmann, die diesen nicht enden wollenen Durchgang mit 22:20 gewann und am Ende noch nach fünf Sätzen die Oberhand behielt. Was das Spiel noch besonders machte, war die Zeitspielregelung, die kurz vor dem Ende angewandt werden musste. Mit zwei unbekümmerten Angriffsschlägen zog die 16-jährige dann der russischen Abwehrspielerin den Zahn. Im Halbfinale war dann gegen die Japanerin Sakura Yokoi nichts zu holen. „Ich bin super zufrieden, dass ich den dritten Platz erreicht habe. Die Reise nach Schweden hat sich definitiv gelohnt“, so Kaufmann weiter.

Ihre 12-jährige Schwester Annett gewann im U 14-Wettbewerb die Silbermedaille. Dabei gab es während der KO-Runden einige kritische Phasen zu überwinden. Im Halbfinale musste die angriffslustige Schüler-Nationalspielerin gegen die US-Amerikanerin Swathi Giri alle Kräfte aufbringen, um sich mit 8:11, 14:12, 8:11, 11:5 und 11:9 durchzusetzen. Erst im Finale gegen die topgesetzte Zhou Jingyi aus Singapur endete der Siegeszug von Annett Kaufmann.

Ebenfalls in Örebro kamen die Swedish Open zur Austragung. Hier verpassten die beiden Kaufmann-Schwestern den Sprung auf das Siegerpodest. Alexandra schaffte desn Sprung aus der Vorrundengruppe, musste sich dann aber einer norwegischen Abwehrspezialistin nach fünf hart umkämpften Sätzen geschlagen geben. Bei den Schülerinnen stand Annett Kaufmann direkt im Feld der besten 32 Spielerinnen. Nach einem souveränen Viersatzerfolg gegen Anastasia Kovrigina (Russland) musste sich die DTTB-Top-12-Siegerin der erst zehnjährigen Japanerin Miwa Harimoto mit 12:14, 9:11, 11:7 und 9:11 geschlagen geben.

Kaum gehören die Jugendturniere in Schweden der Vergangenheit an, gilt es, den Fokus auf die Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen im hessischen Wetzlar zu richten. Beide Spielerinnen betreten dabei kein Neuland, haben sie sich doch schon im letzten Jahr für diesen sportlichen Höhepunkt auf nationaler Ebene qualifiziert. „Aus der Vorrundengruppe rauszukommen, wäre ein Ziel. Zuletzt ist mir dies noch nicht gelungen“, sagt Alexandra Kaufmann, die im Doppel mit Jana Kirner (DJK offenburg) ins Rennen geht und zudem hofft, dass es mit dem Grünwettersbacher Defensivkünstler Daniel Kleinert ins Teilnehmerfeld der 24 besten Mixed-Formationen reicht. Annett Kaufmann, die wohl auch in diesem Jahr wieder die jüngste DM-Teilnehmerin sein dürfte, gibt sich hinsichtlich des Turnierziels recht bescheiden. „Ich möchte locker spielen und mein Bestes geben. Ich wäre sicherlich auch nicht traurig, wenn es nicht mit der Qualifikation für die KO-Runde klappen würde. Aber es wäre natürlich klasse, wenn ich ein Spiel gewinnen würde“, so die 12-jährige, die in Wetzlar von Verbandstrainerin Evelyn Simon und von BaWü-Sportdirektor Sönke Geil aus Böblingen betreut werden wird.

 
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